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Die Straße von Cormac McCarthy


Geschrieben von genuineparts am 01.12.09, 09:51

Bewertung

recensio:

********** (10/10)


Eure Meinung:


1

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Erschienen bei:

Rowohlt Tb.

Kategorisiert als:

Roman

Medienregal:


Kurzbeschreibung:


Ein Mann und sein Kind ziehen durch die verbrannte Erde der Vereinigten Staaten. Sie haben kaum noch Nahrung und versuchen sich so gut es geht in der postapokalyptischen Welt zu behaupten. Ihr Ziel ist es die Südküste zu erreichen um den bitterkalten (vermutlich postnuklearen) Wintern zu entkommen.
Sie haben eine Waffe in der noch 2 Kugeln sind um sich gegen die Plünderer und die "bösen", wie sie im Buch genannt werden, zu wehren.

Denn nicht alle begnügen sich mit dem plündern der Reste von verlassenen Häusern, und mangels essbaren Tieren und Pflanzen weichen manche auf das nächstliegendste aus. Der Mensch ist des Menschen Wolf geworden in dieser düsteren Zeit.

Der Vater versucht seinem Sohn "alte" Werte zu vermitteln und ihm ein Vorbild zu sein so gut es geht. Alles was er tut, tut er aus der aufopfernden Lieben eines Vaters zu seinem Sohn.

Und so ziehen sie weiter durch das verbrannte Land, einer Zukunft entgegen von der sie nicht wissen wie sie aussieht und ob es sie gibt.

Eine Verfilmung mit Vigor Mortensen wird 2010 in die heimischen Kinos kommen.

Das Buch hat 2007 den Pulitzer Preis gewonnen.

Review:


Das Buch ist nicht spannend. Es ist eher beängstigend.

Ich habe kein Problem mit Horrorgeschichten aber diese Buch zeichnet eine all zu reale Zukunft.
In der einzelne Überlebende auf einer toten Welt versuchen nicht zu verhungern. Und das um jeden Preis.

Der Leser stellt sich schnell die Frage, was würde ich tun wenn es mein Kind wäre? Hätte ich die Kraft das für mein Kind zu tun.
Und schnell wird einem klar das man für sein eigenes Kind dasselbe tun würde. Man müsste es einfach können.

Eine Geschichte die einem den Zerrspiegel des Weltuntergangs vorhält und einem zu viel selbstreflektion zwingt.

Eine erstaunliche Geschichte. Absolute Empfehlung, wenn man die teils graphischen Beschreibungen verkraftet.
Ich schwanke wegen der hohen Gewalt bei 9,5 aber das Buch hat das aufrunden verdient.

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